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Lofoten 2012, Erster Tag

Der Anfang ist gemacht. Pünktlich am Flughafen in Düsseldorf angekommen und nicht wie zuletzt mit beginnendem Schweißaustritt, weil auf der A46 mal wieder nichts so lief, wie es laufen sollte. Also heute ganz entspannt am Flughafen angekommen und meinen leicht überschweren Koffer ohne Probleme eingecheckt bekommen. Habe mich am Check-In für die männliche Variante entschieden. Eine gute Wahl, wie sich herausstellte.

Beim goldenen M noch ein Galamenü zu mir genommen. Auf dem Weg zum Gate sehe ich eine Apotheke und denke spontan daran, wie ich mich bei meinem für Freitag geplanten Fischfangtrip blamieren könnte, sollte ich die Zeit vorwiegend über die Reling gebeugt verbringen. Diesen Triumpf möchte ich meinem Skipper nicht gönnen. Einen deutschen „Summer fisherman“ durch die Nordmeerwellen zu schicken und dabei leiden zu sehen, dieser Vorstellung möchte ich nicht entsprechen. Zu meinem eigenen Wohlbefinden ebenso, wie zur Ehre der deutschen Touries im Allgemeinen.

Jetzt ist erstmal warten auf den Flieger angesagt. Laut Flugplan pünktlich – was meinem Anschlußflug auf die Lofoten sehr entgegen käme.

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Norwegian NY hat planmäßig abgehoben. Der zunächst noch schoene Blick auf das nicht so schöne Duisburg und seine Stahlindustrie verliert sich schon bald unter einer geschlossenen Wolkendecke. Es sind die Wolken, die Euch heute Abend Regen bringen werden. Darf ich dem First Officer glauben, erwarten mich in Oslo nebelige 8 Grad Minus. Gut dass ich noch weitere 1600 km Richtung Norden fliegen werde, bis ich heute abend um 17:40 Uhr am Rande der Vesterålen Inseln lande. Da erwarten mich dann nämlich fast tropische 3 Grad Plus. Was der Golfstrom so alles im Stande ist zu leisten. Nur mal zum Vergleich: Keine 200 km östlich im Landesinneren fallen die Temperaturen zu dieser Zeit auch gern mal auf deutlich unter 20 Grad Minus.

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Pünktlich gelandet. War bei planmäßigem Abflug auch nicht anders zu erwarten. Als für gewöhnlich zu anderen Jahreszeiten Reisender habe ich gerade meine erste Schneelandung erlebt. Weiß gepuderte Landebahn, alles mit einem schönen Watteteppich bedeckt. Der Pilot hatte nicht gelogen, es ist kalt in Oslo. Dazu muss man gar nicht erst draußen sein, das merkt man schon im Tunnel zum Flughafengebäude.

Meinen Koffer muss ich leider einmal abholen und neu einchecken. Norwegen ist halt kein EU Mitglied. Hier merkt man es. Mein leichtes Kofferübergewicht ist aber erneut kein Problem. Natürlich nochmal durch den Sicherheitscheck und wie ein Wunder musste ich heute nich ein einziges Mal die Schuhe ausziehen. Was hat sich an den Schuhen wohl verändert frage ich mich.

Beim Warten am Gate ziehen 20! Schneepflüge und Streufahrzeuge in Formation am Terminal vorbei. Ich hatte mir zuvor noch nie Gedanken darüber gemacht, welcher Aufwand notwendig ist, um den Flughafenbetrieb im Winter aufrecht zu erhalten.

Dem Wetter geschuldet, hat der Flug – wie eigentlich alle anderen Flüge auch – etwas Verspätung. Nun ist der Flieger in der Luft und ich darf Bekanntschaft mit dem holprigen Luftraum über Norwegen machen. Zum Glück bislang nur eine Viertelstunde, dann ist die Straße wieder glatt. Aber ich hätte ja noch meine Anti-Blamage-Pillen für meinen Fischfangtrip…

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Gut gelandet und 21:45 in Svolvær angekommen. Hatte schon richtig viel geschrieben und jetzt ist alles weg. Mist!!! Mehr gibt es morgen . . .

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